Friday August 31st 2007, 3:26 am
Filed under: Personal
So – not a lot of updates on my personal situation lately. But now that I’m done with my Master’s in Development Studies in Cambridge and have spent a so far great summer in Berlin – I thought it’s time to let the 4-odd readers of this blog know that I am moving to the Netherlands next week.
The Netherlands? Well – I am going to live in a small place in the east of the small country, actually – and to be more precise, in Groningen. I’m not afraid of small rural places anymore, and Groningen is supposedly a student place not unlike Cambridge, with 40,000 students out of a population of 200,000.
So what am I going to do in that place? Finance. Getting to know the numbers behind the workings of an oil company. And playing the drums again. Quite a lot of things actually. My parents will drive me next Friday. Getting excited!
…and it’s been Craig Murray. Check out this video from about 3:00 onwards:
Craig Murray:
I received an e-mail a week ago from a gentleman called Ben Paarmann, who’s actually a professional neoconservative – he’s an American neoconservative. He’s employed actually by the Soros foundation, although his – Ben’s – politics are far to the right of George Soros. He works for the Soros Foundation on Central Asian issues in Berlin.
Ouch.
I’m – actually – German, and – actually – I wouldn’t call myself a professional neoconservative. Oh, and I also don’t work for the Soros foundation. Where the heck did that come from?
Adam Kesher berichtet von der Lage in Kasachstan. Dort werden am 18. August Wahlen abgehalten – allerdings unter einigen merkwürdigen Umständen. Ungefähr zehn Prozent der Abgeordneten des Unterhauses werden von der „Versammlung der Völker Kasachstans“ gewählt, die 1995 ins Leben gerufen wurde, dem Präsidenten Nursultan Nasarbajew untergeordnet ist und so etwas wie eine Vertretung der ethnischen Minderheiten darstellen soll. Da aber deren Zusammensetzung ebenso unklar ist wie die durch die Versammlung Gewählten, ergibt sich ein nicht sonderlich demokratisches Bild. Auch die sogenannte „Legalisierung von Besitz und Geld“ sorgt für Probleme: die Opposition sieht dies als einen Versuch der Geldwäsche – Profiteure dieser seien vor allem Mitglieder der regierenden Nur-Otan Partei (Strahlendes Vaterland) und deren Verwandten. Immerhin zitiert Kesher den Blogger miliz-kz (Link in Russisch) der hoffnungsvoll ist, dass diese Opposition mittlerweile ein gutes Bild gibt und nicht mehr in kleine Grüppchen zerfallen ist, auch wenn das, wie er zugibt, keine große Rolle bei der Wahl spielen wird.
Bankenkrise in Kasachstan
Ein weiteres Thema, möglicherweise noch wichtiger aufgrund der Vorhersehbarkeit des Ausgangs der Wahlen, ist die derzeitige Bankenkrise in Kasachstan. Die oben erwähnte „Legalisierung“, länger anhaltende Gerüchte über einen bevorstehenden Kollaps des kasachischen Bankensystems und nicht zuletzt die US-amerikanische Finanzkrise haben dazu geführt, dass das Thema „Wahlen“ in der kasachischen Blogosphäre verdrängt wurde. Alle großen Banken haben die Anzahlungsrate bei Krediten und Hypotheken drastisch gessenkt, zwei Banken geben bis September überhaupt keine Kredite mehr aus. Für Finanzexperten steht allerdings außer Frage, dass die vorhandenen Stabilisierungsinstrumente (Gold und Devisen Reserven) und der stabile Erdölpreis ausreichen werden, um eine deutlichere Krise abzuwenden.